Stockente
Anas platyrhynchos
Jahresvogel50–60 cm
GewässerStadt & Garten
Die Stockente lebt an fast jedem Gewässer, vom Dorfteich bis zum Fluss. Im Winter tragen die Männchen ihr Prachtkleid und balzen schon. Die Weibchen sind braun gesprenkelt und gut getarnt.
So erkennst du sie
- Männchen mit grünem Kopf, weißem Halsring und gelbem Schnabel
- Weibchen braun gesprenkelt mit orangefarbenem Schnabel
- Blauer Flügelspiegel mit weißem Rand bei beiden
- Ruf
- Weibchen laut „quaak-quaak“, Männchen leise und heiser
- Wo zu finden
- Seen, Teiche, Flüsse und Parks in ganz Deutschland
- Größe
- 50 bis 60 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: November, Dezember, Januar, Februar.
Die Stockente ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im November, Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst die Stockente?
Wasserpflanzen, Samen, Insektenlarven und Schnecken. Sie gründelt mit dem Kopf unter Wasser.
Gesang und Rufe
Das laute „quaak-quaak“ stammt vom Weibchen. Der Erpel ruft leise und heiser.
Brutzeit und Nest
Das Nest liegt meist am Boden nahe am Wasser, manchmal auch in Bäumen oder auf Balkonen. Brutzeit März bis Juni, acht bis zwölf Eier, nur das Weibchen brütet.
Gut zu wissen
Unsere häufigste Ente und Vorfahrin der meisten Hausenten. Im Sommer tragen die Erpel ein schlichtes Federkleid und können während der Mauser einige Wochen nicht fliegen.
So hilfst du ihr
Nicht mit Brot füttern, denn es macht Enten krank und verschmutzt das Wasser.
Beobachtungstipp
Ganzjährig auf Teichen und Flüssen, im Herbst bei der Balz, wenn die Erpel ihr Prachtkleid zeigen.
Nicht verwechseln mit der Schnatterente
Das Schnatterenten-Weibchen hat einen weißen Flügelspiegel statt eines blauen.