Blaumeise
Cyanistes caeruleus
Jahresvogel11–12 cm
Stadt & GartenWald
Das ganze Jahr in Gärten unterwegs und sehr geschickt: Sie hängt kopfüber an dünnen Zweigen und Meisenknödeln. Im Frühjahr brütet sie gern in Nistkästen mit kleinem Einflugloch.
So erkennst du sie
- Leuchtend blaue Kappe, Flügel und Schwanz
- Weißes Gesicht mit schwarzem Augenstreif
- Gelbe Unterseite ohne breiten Bauchstreif
- Ruf
- hohes „zi-zi-zirrr“ und schimpfendes Zetern
- Wo zu finden
- Gärten, Parks und Laubwälder in ganz Deutschland
- Größe
- 11 bis 12 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: Januar, Februar, März, April.
Die Blaumeise ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im Januar, Februar, März und April.
Lebensweise
Was frisst die Blaumeise?
Kleine Insekten, Raupen, Blattläuse und Spinnen, die sie an den dünnsten Zweigen sucht. Im Winter Fett und Sämereien.
Gesang und Rufe
Ein hohes „zi-zi-zirrr“ und schimpfendes Zetern bei Störungen. Ihr Gesang ist feiner und höher als der der Kohlmeise.
Brutzeit und Nest
Höhlenbrüter, auch in Nistkästen mit 26 bis 28 Millimeter Einflugloch, das der Kohlmeise zu eng ist. Im April und Mai legt sie meist acht bis zwölf Eier.
Gut zu wissen
Leicht und wendig, hängt oft kopfüber an Zweigen. Im Winter zieht sie mit gemischten Meisentrupps umher.
So hilfst du ihr
Nistkästen mit 26 bis 28 Millimeter Einflugloch aufhängen. Auf Gift gegen Blattläuse verzichten, denn die Läuse sind ihr Futter.
Beobachtungstipp
An Meisenknödeln und in blühenden Obstbäumen, wo sie kopfüber nach Insekten sucht.
Am Futterhaus
Die Blaumeise frisst gern Sonnenblumenkerne, Fettfutter und Erdnussbruch, am Futterhaus, oft kopfüber am Knödel.
Nicht verwechseln mit der Kohlmeise
Die Kohlmeise ist größer und hat einen schwarzen Kopf statt einer blauen Kappe.
Blaumeise oder Kohlmeise? Alle Unterschiede · Kohlmeise im Porträt