Sperber
Accipiter nisus
Jahresvogel28–38 cm
WaldStadt & Garten
Der Sperber jagt kleine Vögel im schnellen Überraschungsflug, oft dicht über Hecken. Im Winter taucht er häufig an Futterstellen auf. Das Weibchen ist fast doppelt so schwer wie das Männchen.
So erkennst du ihn
- Kurze, runde Flügel und langer Schwanz
- Unterseite quer gebändert, Männchen rötlich, Weibchen grau
- Gelbe Augen und gelbe Beine
- Ruf
- schnelles „kjikjikji“, meist nur am Brutplatz
- Wo zu finden
- Wälder, Parks und Gärten, im Winter oft an Futterstellen
- Größe
- 28 bis 38 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: November, Dezember, Januar, Februar.
Der Sperber ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im November, Dezember, Januar und Februar.
Lebensweise
Was frisst der Sperber?
Fast nur Kleinvögel wie Sperlinge, Meisen und Finken, die er im überraschenden Tiefflug erbeutet.
Gesang und Rufe
Ein schnelles „kjikjikji“, meist nur am Brutplatz. Sonst ist er sehr still.
Brutzeit und Nest
Baut sein Nest in dichten Nadelbaumbeständen. Brutzeit Mai bis Juli, meist vier bis fünf Eier.
Gut zu wissen
Weibchen sind deutlich größer als Männchen und erbeuten auch Amseln und Tauben. Im Winter jagt er oft am Futterhaus.
So hilfst du ihm
Futterstellen nah an dichten Sträuchern aufstellen, in die sich Kleinvögel retten können.
Beobachtungstipp
Im Winter am Futterhaus, wenn plötzlich alle Vögel verschwinden. Oft sitzt er dann kurz auf einem Zaun.
Nicht verwechseln mit dem Kuckuck
Der Kuckuck hat einen gebogenen, schwachen Schnabel und keine Greifvogelkrallen.
Sperber oder Kuckuck? Alle Unterschiede · Kuckuck im Porträt