Sperber
Foto: Yubin Shrestha · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Sperber

Accipiter nisus

Jahresvogel28–38 cm

WaldStadt & Garten

Ruf anhören · 10 sAufnahme: Alvaro Ortiz Troncoso · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC467097

Der Sperber jagt kleine Vögel im schnellen Überraschungsflug, oft dicht über Hecken. Im Winter taucht er häufig an Futterstellen auf. Das Weibchen ist fast doppelt so schwer wie das Männchen.

So erkennst du ihn

  • Kurze, runde Flügel und langer Schwanz
  • Unterseite quer gebändert, Männchen rötlich, Weibchen grau
  • Gelbe Augen und gelbe Beine
Ruf
schnelles „kjikjikji“, meist nur am Brutplatz
Wo zu finden
Wälder, Parks und Gärten, im Winter oft an Futterstellen
Größe
28 bis 38 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: November, Dezember, Januar, Februar.

Der Sperber ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im November, Dezember, Januar und Februar.

Lebensweise

Was frisst der Sperber?

Fast nur Kleinvögel wie Sperlinge, Meisen und Finken, die er im überraschenden Tiefflug erbeutet.

Gesang und Rufe

Ein schnelles „kjikjikji“, meist nur am Brutplatz. Sonst ist er sehr still.

Brutzeit und Nest

Baut sein Nest in dichten Nadelbaumbeständen. Brutzeit Mai bis Juli, meist vier bis fünf Eier.

Gut zu wissen

Weibchen sind deutlich größer als Männchen und erbeuten auch Amseln und Tauben. Im Winter jagt er oft am Futterhaus.

So hilfst du ihm

Futterstellen nah an dichten Sträuchern aufstellen, in die sich Kleinvögel retten können.

Beobachtungstipp

Im Winter am Futterhaus, wenn plötzlich alle Vögel verschwinden. Oft sitzt er dann kurz auf einem Zaun.

Kuckuck

Nicht verwechseln mit dem Kuckuck

Der Kuckuck hat einen gebogenen, schwachen Schnabel und keine Greifvogelkrallen.

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