Feldlerche
Alauda arvensis
Sommergast16–18 cm
Feld & Wiese
Einer der ersten Rückkehrer im Februar. Das Männchen steigt singend senkrecht auf, bleibt hoch in der Luft stehen und singt oft mehrere Minuten ohne Pause. Durch die intensive Landwirtschaft ist sie selten geworden.
So erkennst du sie
- Bräunlich gestreift, mit kurzer Haube, die sie aufstellen kann
- Weiße Kanten an Schwanz und Flügelhinterrand
- Singflug hoch über offenem Feld
- Ruf
- endlos trillernder, zwitschernder Gesang aus großer Höhe
- Wo zu finden
- Äcker, Wiesen und Heiden in ganz Deutschland
- Größe
- 16 bis 18 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: Februar bis Oktober. Hauptzeit: März, April, Mai, Juni.
Bei uns anzutreffen: Februar bis Oktober. Besonders gut zu sehen im März, April, Mai und Juni.
Lebensweise
Was frisst die Feldlerche?
Im Sommer Insekten, Spinnen und Würmer, im Herbst und Winter Samen und Getreidekörner.
Gesang und Rufe
Ein minutenlanger, trillernder Gesang hoch am Himmel, während sie fast unsichtbar über dem Feld steht. Schon ab Februar zu hören.
Brutzeit und Nest
Brütet von April bis Juli in einer Bodenmulde auf Feldern und Wiesen, oft zweimal im Jahr mit drei bis fünf Eiern.
Gut zu wissen
Durch die intensive Landwirtschaft stark zurückgegangen. Die meisten überwintern in Südwesteuropa, in milden Wintern bleiben einige hier.
So hilfst du ihr
Im eigenen Umfeld lässt sich wenig tun, doch Lerchenfenster auf Äckern, also kleine unbestellte Flächen, helfen ihr sehr.
Beobachtungstipp
Ab Februar über weiten Feldern, einfach stehen bleiben und nach oben lauschen.
Nicht verwechseln mit dem Wiesenpieper
Der Wiesenpieper ist kleiner und schlanker und hat keine Haube.