Rauchschwalbe
Hirundo rustica
Sommergast17–21 cm
Feld & WieseStadt & Garten
Kehrt im April zurück und baut ihr Napfnest in Ställen, Scheunen und Garagen. Vor dem Abzug im September sammeln sich die Schwalben in großen Trupps auf Stromleitungen.
So erkennst du sie
- Oberseite glänzend blauschwarz, Unterseite hell
- Rotbraune Stirn und Kehle
- Tief gegabelter Schwanz mit langen Spießen
- Ruf
- fröhliches Zwitschern, im Flug „witt witt“
- Wo zu finden
- Bauernhöfe und Dörfer mit Viehhaltung, vor allem auf dem Land
- Größe
- 17 bis 21 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: April bis September. Hauptzeit: Mai, Juni, Juli, August.
Bei uns anzutreffen: April bis September. Besonders gut zu sehen im Mai, Juni, Juli und August.
Lebensweise
Was frisst die Rauchschwalbe?
Fluginsekten wie Fliegen, Mücken und Bremsen, die sie im tiefen Flug über Wiesen, Wasser und rund um Weidetiere jagt.
Gesang und Rufe
Ein fröhliches, schnelles Zwitschern mit einem schnarrenden Triller, oft vom Draht aus vorgetragen. Im Flug ruft sie „witt witt“.
Brutzeit und Nest
Baut ihr schalenförmiges Nest aus Lehm und Halmen innen in Ställen, Scheunen und Garagen. Meist zwei Bruten von Mai bis August mit vier bis fünf Eiern.
Gut zu wissen
Überwintert in Afrika südlich der Sahara. Vor dem Abflug sammeln sich Scharen auf Stromleitungen. Sie leidet unter geschlossenen Ställen und dem Rückgang der Insekten.
So hilfst du ihr
Ställe und Scheunen offen halten und Nistbrettchen anbringen. Eine Lehmpfütze im Frühjahr liefert Baumaterial.
Beobachtungstipp
Auf dem Land rund um Ställe und Weiden, im Spätsommer auf Stromleitungen vor dem Abzug.
Nicht verwechseln mit der Mehlschwalbe
Die Mehlschwalbe hat einen leuchtend weißen Bürzel.