Kiebitz
Foto: Andreas Trepte / MPF · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

Kiebitz

Vanellus vanellus

Durchzügler28–31 cm

Feld & WieseKüste

Ruf anhören · 20 sAufnahme: Horsto · CC BY-SA 4.0, xeno-canto XC247886

Im Herbst ziehen Kiebitze in lockeren Trupps über offenes Land. Im Flug fallen die breiten, gerundeten Flügel und der gaukelnde, flatternde Flugstil auf.

So erkennst du ihn

  • Lange, nach oben gebogene Federholle am Kopf
  • Rücken metallisch grün-violett schimmernd
  • Schwarzes Brustband, weißer Bauch
Ruf
klagendes „kiju-wit“, daher der Name
Wo zu finden
Feuchtwiesen, abgeerntete Äcker und Flussniederungen, besonders in Norddeutschland
Größe
28 bis 31 cm Körperlänge

Wann im Jahr

Anwesend: Februar bis November. Hauptzeit: März, Oktober.

Bei uns anzutreffen: Februar bis November. Besonders gut zu sehen im März und Oktober.

Lebensweise

Was frisst der Kiebitz?

Würmer, Insektenlarven, Käfer und Spinnen, die er auf kurzem Gras und offenen Äckern mit typischem Trippeln und Picken sucht.

Gesang und Rufe

Klagendes „kiju-wit“. Im Frühjahr zeigt das Männchen wilde Gaukelflüge mit wummernden Flügelgeräuschen und Rufen.

Brutzeit und Nest

Brutzeit von März bis Juni. Das Nest ist eine flache Mulde auf Wiesen oder Äckern, meist mit vier Eiern. Die Küken laufen gleich nach dem Schlüpfen selbst auf Nahrungssuche.

Gut zu wissen

Stark gefährdet, weil Wiesen entwässert und früh gemäht werden. Verteidigt sein Nest mit waghalsigen Sturzflügen gegen Krähen und Greifvögel.

So hilfst du ihm

In vielen Regionen markieren Landwirte und Naturschützer Kiebitznester, damit sie bei der Feldarbeit umfahren werden. Solche Projekte lassen sich mit Spenden oder eigener Mithilfe unterstützen.

Beobachtungstipp

Im März auf feuchten Wiesen, wenn die Männchen ihre Balzflüge zeigen.

Goldregenpfeifer

Nicht verwechseln mit dem Goldregenpfeifer

Der Goldregenpfeifer hat keine Federholle.

Kiebitz oder Goldregenpfeifer? Alle Unterschiede

Mehr erfahren