Graureiher
Ardea cinerea
Jahresvogel90–98 cm
GewässerFeld & Wiese
Der Graureiher lauert geduldig auf Fische, Frösche und Mäuse und stößt dann blitzschnell zu. Er brütet in Kolonien auf hohen Bäumen und ist auch in Stadtparks zu sehen.
So erkennst du ihn
- Grau mit weißem Hals und schwarzem Kopfstreif
- Langer, gelber Dolchschnabel
- Fliegt mit S-förmig eingezogenem Hals
- Ruf
- lautes, raues „kraink“
- Wo zu finden
- Gewässer, Feuchtwiesen und Felder in ganz Deutschland
- Größe
- 90 bis 98 cm Körperlänge
Wann im Jahr
Anwesend: ganzjährig. Hauptzeit: September, Oktober.
Der Graureiher ist das ganze Jahr über in Deutschland zu sehen. Besonders gut zu sehen im September und Oktober.
Lebensweise
Was frisst der Graureiher?
Fische, Frösche, Mäuse und große Insekten. Er lauert reglos und stößt blitzschnell zu.
Gesang und Rufe
Ein lautes, raues „kraink“, vor allem im Flug. In Kolonien klappern und krächzen die Jungvögel.
Brutzeit und Nest
Brütet in Kolonien hoch in Bäumen. Brutzeit Februar bis Juni, meist vier bis fünf Eier.
Gut zu wissen
Jagt auf Wiesen oft Mäuse. Im Flug zieht er den Hals ein, der Kranich streckt ihn dagegen lang nach vorn.
So hilfst du ihm
Gewässer und feuchte Wiesen erhalten. Teiche lassen sich mit Netzen schützen, falls Fische gefährdet sind.
Beobachtungstipp
An Seeufern und auf Wiesen, wo er minutenlang regungslos steht.
Nicht verwechseln mit dem Kranich
Der Kranich fliegt mit gestrecktem Hals, der Graureiher mit eingezogenem.
Graureiher oder Kranich? Alle Unterschiede · Kranich im Porträt